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Klaus Schmidt Berlin

sonst noch sehenswert

 

 

Einige Privatpersonen und Vereine zeigen zumindest zeitweise ihre Sammlungen.
So ist auch die
Museumsscheune Helmenzen (bei Altenkirchen im Westerwald) entstanden.
Sie wurde vom
Arbeitskreis für Heimatgeschichte & Brauchtumspflege eingerichtet

Sie ist von Mai bis Oktober an Sonn- und Feiertagen von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Andere Termine für Gruppen sind nach Vereinbarung möglich. Bei Bedarf richtet der Arbeitskreis für die Gäste auch ein Kaffeetrinken aus. 
Anmeldungen unter Telefon: 0 26 81 / 98 93 64 oder E-Mail: dieso@t-online.de

Mir gefällt besonders, dass auch Geräte, die bis in die 70er und 80er benutzt wurden und die heute überholt sind und nicht mehr gebraucht werden, zu den Ausstellungs- stücken gehören und man nicht schon in den 40ern aufhört oder noch früher.

 

 

Museumsscheune Helmenzen 01

Museumsscheune Helmenzen 02

So wie dieser Milchseiher und der mit fließendem Wasser betriebene Milchkühler auf der Kanne in der Mitte.

Auf dem linken Bild sehen Sie Werkzeuge zum Reinigen und Pflegen der Entwässerungsgräben in den Wiesen. Sie werden heute noch in Naturschutzgebieten gebraucht, sonst sind sie durch Drainagen unnötig geworden.

Links an der Wand hängt ein Maulkorb für Kühe, der von Hand aus Draht geflochten wurde.

 

 

 

Foto unten
An einer Wand in der Scheune hängen verschiedene Zuggeschirre.

Museumsscheune Helmenzen 03

 

 

Museumsscheune Helmenzen 04

Eine Wohnküche ist komplett eingerichtet und auch ein Wohnzimmer und ein Schlafzimmer sind zu sehen.
 

Museumsscheune Helmenzen 05

Haushaltgeräte - natürlich handbetrieben - sind ebenfalls ausgestellt. Hier eine kleine Auswahl: (von vorne) Eine Maschine zum Bohnen schnibbeln, ein Bandnudelschneider, eine Kartoffel- und Apfelschälmaschine (heute wieder im Handel, aber aus Kunststoff) und ein Entsafter, daneben verschiedene Reiben.
 

Museumsscheune Helmenzen 06

Zum Leben gehörte auch Musik, eine Gitarr-Zither war in vielen Häusern vorhanden.

 

Es gibt viel zu sehen - eine Schreiner- und eine Schusterwerkstatt, Geräte zur Stoffherstellung vom Flachs bis zum bestickten und bedruckten Hemd, viele Haushaltgeräte und natürlich einiges, was im Stall und auf dem Feld gebraucht wurde.

 

Am besten nutzen Sie mal einen Sonntag und sehen sich an, mit wieviel handwerklichem Geschick man damals mit einfachen, aber für den jeweiligen Zweck perfekten Geräten, das Leben meisterte.

 

 

 

 

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