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Klaus Schmidt Berlin

Raiffeisen-Museum

Diese Seite befindet sich im Aufbau, sie wird nur langsam wachsen. Haben Sie bitte etwas Geduld

Interessantes zum Thema finden Sie auch unter www.raiffeisenmuseum-flammersfeld.de 
Einen virtuellen Rundgang durch das Museum hat die Firma VECTURIO erstellt:
http://vecturio.de/rh/

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Die ehemalige Bürgermeisterei Flammersfeld war von 1848 bis 1852 Amts- und Wohnsitz Friedrich Wilhelm Raiffeisens. 1996 wurde im Erdgeschoss eine Gedenkstätte mit Erinnerungsstücken und Einrichtungsgegenständen Raiffeisens eingerichtet. Auch etliches aus vergangener Zeit, das keinen direkten Bezug zu Raiffeisen hatte, wohl aber zu den damaligen Lebensumständen, war zu sehen.
Das Museum wurde ehrenamtlich betreut vom ehemaligen Ortsbürgermeister Werner Schmidt.
 

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Im Jahre 2010 konnte die Verbandsgemeinde Flammersfeld Haus und Grundstück erwerben.
Das ermöglichte die Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz und mehrerer Organisationen.
Eine Tafel an der Fassade nennt die Spender.

Nach umfangreichen Arbeiten - Renovierung und Rekonstruktion der Außenwände und des Daches unter Beachtung des Denkmalschutzes - konnte das neue Raiffeisen-Haus mit Museum im März 2012 feierlich eröffnet werden.

Das Museum befindet sich in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde. Die Sammlung wurde neu gestaltet, überarbeitet und den heutigen museums-didaktischen Erfordernissen angepasst. Raiffeisen und sein Werk von den Anfängen bis zur heutigen weltweiten Ausbreitung steht nun im Mittelpunkt. Der Genossenschaftsgedanke mit all seinen Facetten wird dargestellt.

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Eine Landkarte zeigt die heutige Ausbreitung der Raiffeisen-Organisationen
Auf dem Bildschirm - er kann vom Besucher selbst bedient werden - erscheinen Filme, Bilder und Texte zu Raiffeisen und seinem Werk

Ein Stehpult, der Wohnzimmertisch mit Stühlen und eine eingerichtete Küche sind die zeittypischen Austellungsobjekte.

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Die übrige Einrichtung ist modern und vermittelt viele Informationen. 

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Die Schaukästen haben Schübe mit zusätzlichen Informationen zu den gezeigten Gegenständen

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die Informationstafeln bieten
kurze, präzise und
verständliche Texte
zu allen Aspekten
der damaligen Zeit.

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Im ehemaligen Wohnzimmer stehen Tisch und Stühle aus der Zeit, mit Armlehnen für den Hausherrn.
Hier können Sie auch heiraten (Auskunft im Rathaus unter 02685 / 809-128).

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Deshalb liegt in der Ecke des Tisches unter der schützenden Glasplatte ein Auszug aus dem Kirchenbuch. Auf dieser Seite ist die Heirat von Friedrich Wilhelm Raiffeisen mit Emilie Storck im Jahre 1845 eingetragen.

 


 

 

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Die Küche ist sparsam eingerichtet, nur mit dem Notwendigen. Ein Tisch mit Bank und Stuhl zum Arbeiten und Essen, ein Tellerbord (Regal), mit Schubladen für die Küchengeräte, daneben ein Ständer mit der Waschschüssel und der Wasser- kanne, ein Herd mit Backofen, gusseiserne Töpfe und ein Waffeleisen (auch damals schon mit einem Recept beschriftet). Auf dem Tisch steht eine alte Kaffeemühle
Auf die getünchten Wände wurde wie früher ein blaues Muster aufgewalzt.

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für die Information vor einem Besuch gibt es hier einen virtuellen Rundgang: http://vecturio.de/rh/


 

 

 

 

 

 

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Ein alter Schuppen, der durch viele Umbauten nichts aus der alten Zeit behalten hatte, wurde in Abstimmung mit den Denkmalschutzbehörden außerlich restauriert und erhielt im Innern die notwendige Technik (z.B. die Heizungsanlage) und eine behindertengerechte Toilette.

Logo_1930_210Logo_A_210Im Giebel ist ein Kreuz aus stilisierten Pferdeköpfen ange- bracht, das in Nord- und Osteuropa als Schutzzeichen an vielen Bauernhöfen zu finden ist, und das zum Symbol und Emblem der Raiffeisen-Bewegung wurde. Eingeführt wurde es 1877 für alle Raiffeisen-Organisationen und ist in unterschiedlichen Ausführungen bis heute gemeinsames Logo.
links: Deutschland 1930              rechts Österreich heute

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Ein weiterer Schuppen auf dem Gelände dient den LandFrauen, die den zum Museum gehörenden Bauerngarten pflegen und bewirtschaften. Dieser ist in alter Manier angelegt: zur Straße ein Streifen mit Blumen und die einzelnen Beete für die Nutzpflanzen sind mit niedrigen Buchsbaumhecken eingefasst.

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Stangenbohnen und Kohlrabi sind gut zu erkennen (2 Monate später und nach der Ernte)

 

 

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Die Raiffeisenstraße in Richtung Rathaus

 

 


 

 

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Das Gebäude vor der Restaurierung.

 

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und während der Arbeiten. Die Verschalung des Erdgeschosses mit Brettern sollte dem Wetterschutz dienen, aber dahinter verotteten die Holzteile. Einige Balken des Fachwerks mussten ersetzt werden,
z.B. die unteren Balken, die die Grundlage bilden. (Glatt gesägt ist neu)
Die Gefache wurden in alter Technik, also mit Lehm, wieder hergestellt. Im Innenraum wurde ein Gefach nicht verputzt, so dass man den Lehmauftrag (durch eine Glasscheibe geschützt) sehen kann.

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Auch der ursprüngliche Balken darüber wurde sichtbar gelassen. Und ein Loch in der Deckenverkleidung zeigt die alte Lehm-Stroh-Wickeltechnik.

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Auf der Rückseite wurde ein Anbau entfernt. Durch dessen schlechten Wandanschluss waren einige Balken durchnässt und morsch. Sie wurden erneuert.
Nach dem Abriss kam der alte Brunnen wieder zum Vorschein, wurde freigelegt, bekam eine neue Pumpe und ein Metallgitter als Abdeckung.
Die offene Tür führt in die Küche. Ein kurzer Weg zum Wasser war wichtig.
Nach heutigen Bestimmungen hat das Brunnen- wasser keine Trinkwasserqualität mehr, aber zum Gießen des Gartens ist es geeignet.

 

 

 

 

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Das Modell des Raiffeisenhauses gibt es als Bastelbogen.

als pdf-Datei zum runterladen
raiffeisenhaus_flammersfeld_papiermodell.pdf

Er ist, wie der virtuelle Rundgang, ebenfalls von
VECTURIO

 

 

 

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Dieses Modell des Raiffeisenhauses steht am Eingang und ist für Spenden vorgesehen.
Der Eintritt ins Museum während der sonntäglichen Öffnungszeiten ist frei
aber jeder Euro hilft beim Unterhalt des Anwesens.

 

 

 

Bücher über Raiffeisen und sein Werk

 

 

Wissenswertes in Kurzform über Raiffeisen finden Sie auf der Seite der Verbandsgemeinde Flammersfeld und bei der Raiffeisen-Gesellschaft.

 

 

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